HospiFiz – Benefizkonzert zugunsten des Hospiz Göppingen-Faurndau

Am 19. November 2016 fand im Festsaal der Waldorfschule das Benefizkonzert  zugunsten des Hospiz Göppingen-Faurndau statt, organisiert von Julian Reichl, einem Schüler der 12. Klasse. Er organisierte das Projekt in Eigenverantwortung im Rahmen seiner 11.Klass-Arbeit.
Vielen Dank für das tolle Engagement!
Die Zuseher konnten ein buntes musikalisches Programm erleben:
Florian Ehrmann, Singer & Songwriter aus Stuttgart, die lokalen California Rocker: Long Way Home,
Hannah & Falco, Singer & Songwriter aus Stuttgart und Würzburg und DIE lokale Percussions-Group BoxBeat.

Das Projekt kommt dem Hospiz in Göppingen-Faurndau zugute. Auf Grund der Schwere mancher Erkrankungen ist es einfach nicht mehr möglich, trotz professioneller ambulanter Hilfe, einen schwerkranken Menschen von Ängsten und Schmerzen weitestgehend frei zu halten. Durch die hoch professionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft das Hospiz es mit der Palliativmedizin, den Gästen bis zum Ende eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Dies zeichnet das Hospiz aus und damit kann das Hospiz in Anspruch nehmen, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, auch beim Sterben und im Tod.  Viele Leistungen werden hier ehrenamtlich erbracht und ohne Spenden könnte das Hospiz nicht existieren.

Einen Artikel zur Veranstaltung können Sie in der Online-Ausgabe der NWZ nachlesen.

Herbstkonzert in der Freien Waldorfschule Filstal

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Am Donnerstag den 27. 10. lud die Freie Waldorfschule Filstal zu einem Herbstkonzert des Kooperationsorchesters der Waldorfschule, des Hohenstaufen – und Freihof-Gymnasiums in den Festsaal der Schule ein.
Eröffnet wurde das Konzert vom Vororchester, das aus einer Vielzahl von Waldorfschülern verschiedener Altersgruppen besteht und von Gabriele Hermann gegründet wurde. Es erfreut sich eines großen Zulaufs und konnte mit einem schon sehr hohen musikalischen Niveau überzeugen. Weiter ging es mit einem besinnlichen Stück, der Regentropfenprélude von F. Chopin, wunderschön und sehr gefühlvoll gespielt von Tabea Kindermann, einer Schülerin der 7. Klasse der FWS.
Im Anschluss konnte sich das Kooperationsorchester mit „Perlen der Klassik“ unter der Leitung von Gabriele Hermann, Peter Joas und Mathias Heger, in die Herzen der Zuhörer spielen, die es mit frenetischem Beifall dankten.
Nach der Pause, in der auch für das leibliche Wohl gesorgt wurde, sang der Schulchor des Hohenstaufen-Gymnasiums, unter der Leitung von Sylvia Knapp, Gospels. Diese wurden von den Schülern sehr engagiert, mit glasklaren Stimmen und sicherer Intonation vorgetragen.
Das virtuos dargebotene Klaviersolo von Tomaso Fontaniello (FGY) bildete mit dem Stück „ Pirates of the Caribbean“ eine perfekte Überleitung zum letzten Teil des Konzerts, in dem Filmmusik erklang. Die ergreifende Darbietung auf sehr hohem musikalischem Niveau wurde von den Zuhörern mit nicht enden wollendem Beifall belohnt.
Zufrieden und tief berührt verließen die Besucher an diesem Abend das Konzert eines Orchesters, das seit 2012 besteht und sich immer größeren Zulaufs erfreut. Es ist beruhigend zu sehen, dass sich in einer immer stärker digitalisierten Zeit noch so viele Schüler für gemeinsames Musizieren begeistern können.
Claudia Kupilik

Rückblick: ­Politik live

Tag der freien Schulen am 23.11.15 mit der Landtags­abgeordneten Jutta Schiller /CDU in unserer 10.Klasse
Am Tag der freien Schulen hat unser Geschichtslehrer und Klassenbetreuer Herr Dr. Wangler die Politikerin und Landtagsabgeordnete Jutta Schiller von der CDU zu uns in die 10.Klasse eingeladen und so konnten wir einen tieferen Einblick in die Politik gewinnen.
Zuerst stellte sich Jutta Schiller vor und berichtete uns über ihre Arbeit und ihr Leben als Landtagsabgeordnete. So erfuhren wir, dass der Terminkalender eines Politikers oft überfüllt ist. Sie erzählte uns von ihren Tätigkeiten im Kreis Göppingen, die Unterbringung der Flüchtlinge in Flüchtlingsunterkünften, von ihren häufigen Schul­besuchen und dass sie sich um Menschen kümmert, die ihre Hilfe benötigen.
Dann beantwortete sie alle auftretenden Fragen und trat mit uns in eine offene Diskussion.Sie sprach auch unsere Zukunft an und wie wir sie beeinflussen würden und was wir von der Politik in diesem Falle erwarten.
Da auch wir bald bei den Wahlen mitentscheiden dürfen, richteten sich auch einige  Fragen danach.
Trotzdem blieb das Hauptthema unserer Diskussionen und Gespräche die Flüchtlingskrise.
Jutta Schiller ging offen auf alle Fragen ein und betrachtete die Lage aus verschiedenen Sichtweisen. Wir stellten fest, dass es weitaus mehr Probleme gibt, als wir vermutet haben. Vor allem die Fragen nach den Wohnung­en und den Unterkünften für Flüchtlinge veranlassten eine heftige Diskussion. Aber auch die Integration der Flüchtlinge sowie Asylanträge, die nicht angenommen wurden und die Menschen so zurückgeschickt werden müssen, beschäftigte uns.
Doch auf die Frage nach Lösungsansätzen in Bezug auf die Flüchtlinge und den sogenannten Islamischen Staat konnten wir keine konkrete Antwort bekommen. Nach der Meinung von Jutta Schiller wird der Mensch, der eine Lösung dafür findet, den Friedensnobelpreis bekommen.
Es war für unsere Klasse somit ein interessantes Erlebnis, Politik live zu erleben.
Judith Stroh und Rahel Ehrmann

Infos über den Freiwilligendienst

Das Leben hat viel zu bieten – Du auch!
Unter diesem Motto kamen zwei Botschafterinnen, Cäcilia Lugauer und Theresia Haitz, von den „Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ am 8.12.2015 zu uns in die 12. Klasse.
Die beiden Studentinnen informierten die Schülerinnen und Schüler über den Freiwilligendienst in Deutschland oder weltweit.
Die „Freunde der Erziehungs­kunst“ sind die zweitgrößte Trägerorganisation in Deutschland, die Freiwilligendienste organisiert.
Cäcilia studiert in Ulm Wirtschaftsmathematik, sie war selbst Waldorfschülerin und arbeitete als Freiwillige in einem Straßenkinderprojekt in Johannesburg, Südafrika.
Theresia studiert Sozialwissenschaften in Stuttgart und arbeitete als Freiwillige in Kolumbien.
Nach einer Vorstellungsrunde durften die SchülerInnen Dreiergruppen bilden und sich über folgende Fragen austauschen:
Gibt es jemanden, den Du bewunderst dafür, was er/was sie schon erlebt oder erreicht hat? Was zeichnet diese Person aus und wie hat diese Person das erreicht?
Anschließend bestand die Möglichkeit, im Plenum darüber zu sprechen. Dann sollte jeder für sich folgende Fragen schriftlich beantworten:
Hattest Du schon mal das Gefühl, bei einer Tätigkeit / einem Erlebnis genau in deinem Element zu sein?
Wie war das? Was suchst Du auf Deinem Weg durchs Leben? Was fehlt Dir?
Das Geschriebene kam dann in einen Briefumschlag, der verschlossen wurde und den SchülerInnen mit dem Zeugnis am Ende dieses Schuljahres wieder zurück­gegeben wird.
Anschließend erzählte Cäcilia ausführlicher über ihre Arbeit in dem Straßenkinderprojekt „Kids Haven“ in Johannesburg. Sie erzählte von einem kleinen verstoßenen Mädchen, welches sie betreut hatte. Sie widmete diesem Mädchen sehr viel Zeit und konnte dann feststellen, dass ihre Arbeit dem Mädchen sehr geholfen hatte. Es war eine zu Herzen gehende Geschichte, die aber zeigte, dass es wichtig ist, Freiwillige zu haben, die für ein Jahr in einer sozialen Einrichtung mitarbeiten und sich für einen anderen Menschen Zeit nehmen. Auch wenn die Freiwilligen nur ein Jahr in der Einrichtung sind, so können sie doch eine Beziehung aufbauen und etwas bewirken.
Zum Schluss informierten die beiden Botschafterinnen die SchülerInnen über die Einsatzmöglichkeiten beim Freiwilligendienst über die „Freunde der Erziehungskunst“: Heilpädagogische und sozialtherapeutische Einrichtungen, Waldorfschulen, Waldorfkindergärten und Horte, Jugendhilfeeinrichtungen und sonderpädagogische Einrichtungen, Altenpflege und biologisch-dynamische Landwirtschaft. Am Beginn und am Ende des Jahres finden ein Vorbereitungs- und ein Nachbereitungstreffen statt und während des Jahres auch Fortbildungen, wenn der Standort Deutschland ist.
Es war ein informativer Nachmittag, an dem die Schüler­Innen Neues über die Möglichkeiten eines Freiwilligen­dienstes erfahren konnten. Dafür gilt unser Dank den beiden Botschafterinnen. In den vergangenen Jahren absolvierten immer wieder Schüler unserer Schule über die „Freunden der Erziehungskunst“ einen entwicklungs­politischen Freiwilligendienst bei „Weltwärts“. „Weltwärts“ ist ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Jahr 2008 ins Leben gerufener und aus öffentlichen Mitteln geförderter Freiwilligendienst für junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren in sogenannten Entwicklungs- und Transformationsländern.
Birgit Kohn und Dr. Dirk Lederbogen, Klassenbetreuer der Klasse 12

Weiterführende Links zum Artikel:
https://www.freunde-waldorf.de
http://www.kidshaven.org.za
http://www.weltwaerts.de

Rückblick: Laternenlauf der 1.Klasse

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Am St. Martins-Tag veranstaltete die 1. Klasse einen Laternenlauf.
Dazu lud die Klassenlehrerin Frau Loch alle Kinder und Eltern zuerst in das Klassenzimmer ein. Dort durften die jungen Schüler stolz und voller Freude das bereits Erlernte den Eltern präsentieren.
Anschließend erzählte Frau Loch noch die Geschichte von dem kleinen Zwergenmädchen Annouk, das immer sehr viel Angst in der Neumondnacht hat, da es dann so schrecklich dunkel ist. Eines Tages, als wieder Neumond war, hörte das Zwergenmädchen jedoch Gesang und Stimmen und als es aus dem kleinen Zwergenfenster blickte, sah es viele, viele Lichtlein durch den Wald laufen. Von nun an hatte sie keine Angst mehr vor der Dunkelheit, da sie sich immer wieder an den schönen Gesang und die vielen Lichter erinnerte.
Nach dieser schönen Geschichte machte sich die ganze Schar auf, um nun ihr Licht im Wald leuchten zu lassen. Gemeinsam wurden viele Laternenlieder gesungen und auch ein Laternentunnel fand zur Freude der Erstklässler statt.
Als alle wieder am Schulhof angekommen waren gab es für die Kindergartenkinder, die ebenfalls ein Laternenfest hatten, und die Erstklässler eine große Überraschung – St. Martin erwartete die Kinder bereits auf seinem Pferd. Untermalt von 2 Violisten sangen alle gemeinsam das St. Martinslied und St. Martin und der Bettler spielten die Sage beeindruckend nach. Selbstverständlich wurden anschließend die Martinshörnchen untereinander geteilt und die Erzieherinnen und Lehrer schenkten Kinderpunsch aus.
Zum Abschluss sangen alle noch „Der Mond ist aufgegangen“ und damit endete dann auch das schöne Laternenfest in dieser besonderen Neumondnacht.
Sicherlich haben einige Kinder, als sie abends im Bett lagen, an das kleine Zwergenmädchen gedacht und mit den schönen Erlebnissen und Eindrücken keine Angst mehr vor der Dunkelheit gehabt!
Silvia Knospe, 11.11.2015, Mutter und erweitertes Vorstandsmitglied

Rückblick: Herbstkonzert vom 30.10. – Unter klarem Dirigat

Unter klarem Dirigat

Drei Schulen – ein Konzert: Das Hohenstaufen-Gymnasium, das Freihof-Gymnasium sowie die Waldorfschule Filstal überzeugten bei einem Chor- und Orchesterkonzert in Faurndau.

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 Als Ergebnis einer dreitägigen gemeinsamen Orchester- und Chorprobenarbeit im barocken Kloster Ochsenhausen bekamen die Zuhörer des fast voll besetzten Festsaales der Waldorfschule gelungene Orchester-Werke zu hören. Daneben unterhielt der sauber klingende Hogy-Chor das Publikum mit Spirituals.

Die Jüngsten des Abends, das 20-köpfige Unterstufenorchester der 2. bis 5. Klasse der Waldorfschule Filstal, eröffneten den Abend mit traditionellen Werken.

Im ersten Stück des großen, etwa 60 Schüler umfassenden Gemeinschafts-Symphonie-Orchesters war gleich zu hören, dass viele Schüler sich inzwischen gut kennen und schön zusammenklingen. Unter dem klaren Dirigat von Gabriele Hermann spielten sie mit großem Engagement unter anderem den “Karneval der Tiere” von Camille Saint-Saëns. Der Hogy-Chor unter Sylvia Knapp sang die Spirituals “Oh Happy Day” und “My God” sowie Arrangements von H. Baumann. Die 20 schönen, reinen Stimmen wurden von Sylvia Knapp sicher geführt und von Peter Joas am Klavier gefühlvoll begleitet.

Mit “Wizards in Winter”, “Downton Abbey” und der Ouvertüre zur Operette “Die Fledermaus” von Johann Strauss, dirigiert von den Musiklehrern Peter Joas und Mathias Heger, ging der Abend zu Ende. Das Publikum bedankte sich mit reichem Beifall.

Rückblick: Salto Vocale

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Im Zuge des 20. Geburtstags des Chors Salto Vocale, vom Liederkranz Eislingen, gastierte der Chor unter der Leitung von Annette Frank am 24. Oktober in unserer Schule.
Das Geburtstagskonzert im Genre Filmmusik war ein voller Erfolg. Zusammen mit dem Orchester des Erich Kästner Gymnasiums, konnten die Zuschauer ein phänomenales Konzert nicht nur hören, sondern auch erleben.
Herausragend waren sicher die Titel von James Bond über “Wie im Himmel” bis hin zu Heinz Rühmann (Wenn der Vater mit dem Sohne).
Fein abgestimmte musikalische Höchstleistung mit schauspielerischen Einlagen in Form von Szenen passend zu den ausgewählten Filmtiteln.
An Zugaben mangelte es nicht, das Publikum belohnte den Chor mit stehendem Applaus.

Rückblick: Zirkusstimmung im Festsaal

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Am 10. und 11. Oktober 2015 war der Kinder- und Jugendzirkus Maroni mit zwei Vorstellungen seines  aktuellen Programms „Villa Maroni“ zu Gast in der Schule.
Es brauchte nicht viel, um im Festsaal für Zirkusstimmung zu sorgen: die richtigen Teile des Bühnenbilds, die stimmungsvoll beleuchtete Band auf der Vorbühne, der runde Manegenboden auf der Bühne… und natürlich der Duft von frisch gemachtem Popcorn, der zwei Tage durch das Schulhaus wehte.
Dank bester Beleuchtung und Technik und gut trainierten Kindern und Jugendlichen gab es zwei tolle Aufführungen. Die Artisten und Artistinnen des Zirkus Maroni, die Maronellis, die Trainer/innen und natürlich auch alle helfende Eltern fühlten sich rundum wohl in der Schule, in der schon ab Mittwochnachmittag die Vorbereitungen auf der Bühne liefen.
Das Publikum strömte dann auch zahlreich in den Saal! Am Samstagabend blieben ein paar Plätze am Rand-bereich noch unbesetzt, doch am Sonntag war alles bis auf den letzten Platz belegt, so dass die Saalordner alle Hände voll zu tun hatten. Dies machte sich auch an der Stimmung bemerkbar, war sie doch am Sonntagnachmittag noch ausgelassener und fröhlicher als am Vortag.
Da wir als Verein nur alle zwei Jahre unser Zirkuszelt in Bad Boll aufbauen, war es sehr schön, dass wir nun schon zum zweiten Mal im Festsaal der Schule auftreten konnten. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Schule und an alle Helferinnen und Helfer! Wir würden uns freuen, wenn wir wieder kommen dürfen.

Musiker auf Tour nach Routot – Artikel der NWZ vom 16.06.2015

Quelle: NWZ

Quelle: NWZ

Das Schulorchester der drei Göppinger Schulen, bestehend aus Waldorfschule, Hohenstaufen-Gymnasium und Freihof-Gymnasium, unternahm eine Konzert-, Sprach- und Kulturreise. 

Wie schon im vergangenen Jahr unternahm das Schulorchester der drei Göppinger Schulen, bestehend aus Waldorfschule (Gabriele Hermann), Hohenstaufen-Gymnasium (Peter Joas) und Freihof-Gymnasium (Mathias Heger), eine Konzert-, Sprach- und Kulturreise. Hintergrund der Reise war der Ausbau der Partnerschaft Routot-Wangen, um welche sich Bürgermeister Daniel Frey große Verdienste errang. Um die Begegnung von Menschen aus ehemals verfeindeten Nationen zu ermöglichen, war das Orchester eingeladen, und konnte eine überwältigende Gastfreundschaft erleben.

Die Schüler waren teilweise in Gastfamilien, teilweise in einem Internat untergebracht, sodass sie die französische Lebensart und Sprache “aus erster Hand” miterleben konnten.

Das Orchester spielte ein Programm, bestehend aus Werken der Klassik (Vivaldi, Brahms, und vieles mehr) und der Filmmusik (Star Wars und Fluch der Karibik) bei einem Kirchenkonzert in Routot. Die Zuhörer der vollbesetzten Kirche bedankten sich mit stürmischem Applaus und forderten das Orchester zu zwei Zugaben heraus.

Der Festakt der Partnerschaft wurde ebenfalls vom Orchester umrahmt. Ausdruck für ein friedvolles und freundschaftliches Miteinander war das Musizieren und Singen der Europahymne in beiden Sprachen.

Nach der Arbeit durften sich die jungen Musiker bei einem Ausflug zu malerischen Orten am Meer erholen. Einige der Schüler ließen es sich nicht nehmen, in die Fluten des Atlantik einzutauchen. Auf der Reise war außerdem ein Stopp in Paris eingelegt worden. Bei der Besichtigung des barocken Schlosses von Versailles, erbaut unter Ludwig XIV, dem “Sonnenkönig”, konnten die Schüler die prunkvollen Gemächer und Gartenanlagen bewundern. Dies gewährte den Schülern einen Einblick in die damaligen Machtverhältnisse, die unweigerlich zur französischen Revolution 1789 führen mussten. Mit glücklichen Gesichtern kehrten die Musiker wieder nach Hause zurück, reich an wertvollen, neuen Erfahrungen.

Gabriele Hermann, 16.06.2015

Zum Artikel auf der Internseite der NWZ

“Experiment” gelungen?

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Am 24. und 25. April führte die Theater-AG (16 Jugendliche der 9.Klasse, incl. der musikalischen Begleitung) vor einem wachen und kritischen Publikum „Das Experiment“ nach der Romanvorlage „Die Welle“ von Morton Rhue unter der Leitung von Sabine Thoma auf.
Auch diese theaterpädagogische Meisterleistung haben wir als Schulgemeinschaft dem unermüdlichen und weit über das übliche deputatsgemäße (will sagen, zu großen Teilen ehrenamtlichen) Engagement einer Person zu verdanken: Sabine Thoma!
Ein Glücksfall für unsere Schule – vor allem, wenn man sich bewusst macht, dass sie, neben der doppelten Regie-Arbeit (8.Klasse+Theater-AG) auch noch die Originaltexte dramatisierte und bis zur Bühnenreife schliff!
Das Bühnenbild und die Kostüme gestaltete die Schau-spieltruppe selbst ganz hervorragend. Und in diesem Projekt können wir nur dankbar sein, einen so fähigen und kreativen Komponisten wie Martin Straub zu haben!
Die Melodien, sie erinnerten an den Stil von Kurt Weil – passten perfekt in diese in existentieller Brecht-Manier gegriffene Thematik! Durch die sehr dichte Aufführung, konnte der Zuschauer sehr intensiv ins Thema einsteigen!
Bei mir ging es an einigen Stellen (aufgrund meiner eigenen jüdischen Vorfahren) so weit, dass ich ein richtig beunruhigendes und fast beängstigendes Gefühl tief im Inneren erfuhr! Die Frage, die unmittelbar in jedem Augenblick aufleuchtete, war: “Wird es eines Tages so etwas Widerliches und Furchterregendes wie den deutschen Faschismus je wieder geben?”
Das dramatische Ende machte alle sehr nachdenklich und regte zu kritischem Hinterfragen an! Was kann man von einem Theaterabend mehr verlangen! Daher ein großes Bravo von einem überaus stolzen Papa, der nie erwartet hätte, seinen Sohn und die weiteren 14 anderen Jung-Schauspieler so neu und mutig erleben zu dürfen!
FAZIT: Ja! – dieses “Experiment” ist sehr gelungen!
Nun darf es gerne mit der Theater-AG genau so weitergehen – wir warten gespannt auf die nächsten Projekte!
Zamir Bar-Lev