Herbstkonzert in der Freien Waldorfschule Filstal

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Am Donnerstag den 27. 10. lud die Freie Waldorfschule Filstal zu einem Herbstkonzert des Kooperationsorchesters der Waldorfschule, des Hohenstaufen – und Freihof-Gymnasiums in den Festsaal der Schule ein.
Eröffnet wurde das Konzert vom Vororchester, das aus einer Vielzahl von Waldorfschülern verschiedener Altersgruppen besteht und von Gabriele Hermann gegründet wurde. Es erfreut sich eines großen Zulaufs und konnte mit einem schon sehr hohen musikalischen Niveau überzeugen. Weiter ging es mit einem besinnlichen Stück, der Regentropfenprélude von F. Chopin, wunderschön und sehr gefühlvoll gespielt von Tabea Kindermann, einer Schülerin der 7. Klasse der FWS.
Im Anschluss konnte sich das Kooperationsorchester mit „Perlen der Klassik“ unter der Leitung von Gabriele Hermann, Peter Joas und Mathias Heger, in die Herzen der Zuhörer spielen, die es mit frenetischem Beifall dankten.
Nach der Pause, in der auch für das leibliche Wohl gesorgt wurde, sang der Schulchor des Hohenstaufen-Gymnasiums, unter der Leitung von Sylvia Knapp, Gospels. Diese wurden von den Schülern sehr engagiert, mit glasklaren Stimmen und sicherer Intonation vorgetragen.
Das virtuos dargebotene Klaviersolo von Tomaso Fontaniello (FGY) bildete mit dem Stück „ Pirates of the Caribbean“ eine perfekte Überleitung zum letzten Teil des Konzerts, in dem Filmmusik erklang. Die ergreifende Darbietung auf sehr hohem musikalischem Niveau wurde von den Zuhörern mit nicht enden wollendem Beifall belohnt.
Zufrieden und tief berührt verließen die Besucher an diesem Abend das Konzert eines Orchesters, das seit 2012 besteht und sich immer größeren Zulaufs erfreut. Es ist beruhigend zu sehen, dass sich in einer immer stärker digitalisierten Zeit noch so viele Schüler für gemeinsames Musizieren begeistern können.
Claudia Kupilik

Moderne LED-Beleuchtung in den Klassen der Freien Waldorfschule Filstal – Verlängerung des Förderprogramms

Nach mehr als 25 Betriebsjahren zeigt unsere Beleuchtungsanlage in den Klassen, in den Fachräumen und Fluren deutliche Verschleißerscheinungen. Zudem erzeugen die vorhandenen Leuchten nach dem Verbot der Glühbirne nicht mehr die notwendige Helligkeit. Jetzt bietet sich eine Lösung auf Basis der neuesten LED-Technik an, die es erlaubt, die vorhandenen Lampenschirme zum Teil weiter zu verwenden und zum anderen dafür sorgt, dass die Helligkeitswerte den DIN-Vorschriften entsprechen. Zugleich lässt sich auf diese Weise Energie einsparen, um so einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

So konnten wir in einem ersten Schritt die Beleuchtung in den Klassen deutlich verbessern. Durch die verwendeten Leuchten in LED-Paneltechnik wurden überwiegend alte Systeme in Glühlampentechnik ersetzt. Erfreulicher “Nebeneffekt”, neben der Einsparung von Energie und CO², ist eine wesentlich bessere Ausleuchtung der Räume. Der Stromverbrauch konnte in den modernisierten Räumen um knapp 90% reduziert werden, was einer Ein­sparung von 717 Tonnen CO² über die Lebensdauer entspricht. Das Projekt wurde zwischen Mai und November 2015 realisiert und mit 30% des Gesamtbetrags vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit bezuschusst. Nur dadurch und durch die hervorragende Beratung von Klaus Stach von der Firma Luxwerk konnten wir diese große Aufgabe stemmen.

Da das Förderprogramm verlängert wurde und nun sogar 40 % der Kosten bezuschusst werden, hat die Freie Waldorfschule Filstal erneut einen Antrag auf Bezuschussung für eine weitere Sanierung gestellt. Es sollen eine Reihe von Fachräumen, aber auch die Flure besser beleuchtet werden. Inzwischen ist unser Antrag genehmigt worden und wir können mit der zweiten Runde der Sanierung beginnen. Da die Maßnahme diesmal über drei Jahre laufen kann, ist in einem ersten Schritt an die Sanierung der Schmiede, der Metallwerkstatt und des Maschinenraumes gedacht. Weitere Schritte sollen folgen.

Die Maßnahme wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unter dem Titel: Zuwendung aus den Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative, Haushaltsjahr 2016 für das Vorhaben Sanierung der Beleuchtung in der FWS Göppingen, Förderkennzeichen: 03K04042.

Getragen wird das Vorhaben vom Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH (www.ptj.de//klimaschutzinitiative-kommunen). Terminiert ist das Ganze für den Zeitraum vom 01.09.2016 bis zum 31.08.2018.

 

Information zur Nationalen Klimaschutzinitiative:

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“

Aktion Bildungsspender


Auf der Suche nach zusätzlichen Einnahmequellen haben findige Eltern und Lehrer immer wieder den Wunsch geäußert, uns als Schule für den sogenannten „Bildungsspender“ registrieren zu lassen. Alle Eltern , Lehrer und Personen, die der Freien Waldorfschule Filstal wohl gesonnen sind, können beim Einkauf im Internet über Firmen, die an der Aktion Bildungsspender teilnehmen, pro Vorgang im Schnitt 5-6% als Spende für unsere Schule erhalten. Wenn sich viele daran beteiligen, würde das vor allem in der Vorweihnachtszeit eine lukrative Summe ergeben, die unser Schuletat sehr gut gebrauchen kann.
Um lokale Firmen nicht zu schädigen, ist es uns als Schule ein Anliegen, dass solch eine Aktion nicht zum vermehrten Kauf im Internet verleiten soll. Es geht vielmehr darum, Einkäufe, die ohnehin getätigt werden, über den Bildungsspender laufen zu lassen.

Wie Sie unsere Schule über den Bildungsspender unterstützen können? Das geht ganz einfach.

Entweder kopieren (ziehen) Sie den Link des Bildungsspenders unserer Schule:
https://www.bildungsspender.de/waldorfschule-goeppingen
auf die Favoritenleiste Ihres Browsers und wählen sich vor jedem Internetkauf über den Bildungsspender bei den von Ihnen gewünschten Shops ein.

Oder Sie installieren die Browsererweiterung Shop-Alarm:
Einmal installiert (ganz einfach!) zeigt Shop-Alarm automatisch an, wenn Sie auf einer Partner-Shop-Seite von Bildungsspender unterwegs sind und unserer Schule kostenlos helfen können.

Eine Beschreibung, wie der “Bildungsspender” funktioniert, finden Sie in folgendem Video:

Ich freue mich schon auf das zusätzliche finanzielle Polster, das unsere Schule sehr gut gebrauchen kann und allen zu Gute kommt: den Schülern und den Lehrern.
Unser erstes Projekt, was unterstützt wird, ist die Ausgestaltung des Schulhofes.
Julia Loch (L)

Hand Hoch: Video zur Podiumsdiskussion mit den Spitzenkandidaten

Am 01.02.2016 fand in Stuttgart eine Podiumsdiskussion zum Thema “(Freie) Bildung in bewegten Zeiten” findet statt.
Die Spitzenkandidaten zur Landtagswahl 2016 Winfried Kretschmann (Grüne), Guido Wolf (CDU), Nils Schmid (SPD) und Hans-Ulrich Rülke (FDP) trafen sich im Hospitalhof und diskutierten über die Schulpolitik des Landes, insbesondere über die Zukunft der freien Schulen.

Einen Presseartikel zur Podiumsdiskussion finden Sie hier:
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.elefantenrunde-zur-bildung-spitzenkandidaten-streiten-sich-ueber-die-schulreform.b4587f41-d1a9-4ed2-858c-5a91fc74a67e.html

Weihnachtsspende 2015: Schulhofgestaltung „Kletter- und Balancierparcours“

Für unsere Schüler der Unter- und Mittelstufe soll der Schulhof attraktiver und schöner gestaltet werden.
Nachdem der Kletterbereich für die Unterstufe schon sehr gut angenommen und genutzt wird, möchten wir nun unseren Schulhof um einen Parcours für die Mittelstufe erweitern und weiter verbessern. Dieser wird neben dem Brunnen und „unter den Linden“ entstehen.
Hierfür ist ein Bereich mit Lauf- und Halteseilen geplant, um die Motorik und den Gleichgewichtssinn der Schüler zu stärken. Des Weiteren werden verschiedene Balancierstämme hinzukommen. Abgerundet wird der Parcours mit Holzpodesten, die je nach Bedarf als Sitzplatz und Ruhezone dienen können, oder aber auch als „Verbotene Zone“ beim Fangespiel. Wichtig ist uns hierbei, dass die Kinder ihrer eigenen Fantasie freien Lauf lassen können und ihnen nicht das Spiel vorgegeben wird. Als Baupartner haben wir eine Firma gefunden, die bereits für andere Waldorfschulen tätig war. Wie beim Kletterparcours der Unterstufe, dürfen auch hier wieder Schüler mithelfen und so erste Eindrücke und wichtige Erfahrungen bei der Arbeit erleben.
Als Rohmaterial wird, neben den Seilen, ausschließlich Robinienholz verwendet, welches sehr resistent ist und keinen Holzschutz benötigt. Die Kosten für den kompletten Parcours belaufen sich auf insgesamt 12.500,–€.
Da der Schuletat nicht weiter belastet werden soll, möchten wir möglichst den gesamten Betrag über Spenden finanzieren, um den Bau des Parcours im Jahr 2016 realisieren zu können.
Bitte helfen Sie uns mit, den Pausenhof weiter zu verschönern und den Bedürfnissen unserer Schüler anzupassen.
Auch kleine Spenden sind sehr willkommen!

Überweisungsdaten für Spenden:
Schulverein Freie Waldorfschule Filstal e.V.
IBAN:     DE94 6105 0000 0000 0105 26
BIC:     GOPSDE6GXXX
Betreff:     Weihnachtsspende 2015

Selbstverständlich erhält jeder Spender eine Spendenbescheinigung.

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Fairtrade-Schule werden (2)

Wie schon im letzten VieWaldi angekündigt, wollen wir unsere Schule zu einer Fairtrade-Schule machen.
Fairtrade-Schools bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verant­wortung zu übernehmen. Mit dem Titel “Fairtrade-School” können wir unser Engagement nach außen tragen zeigen, wie kreativ wir uns für den Fairen Handel an der Schule einsetzt.
Mit einem weltverknüpften Lernen und einem Bewusst­sein für nachhaltige Entwicklung erreicht die Kampagne positive Einflüsse für die gesamte Gesellschaft über einen langen Zeitraum.
Um zu einer Fairtrade-School ausgezeichnet zu werden müssen folgende fünf Kriterien erfüllt sein:

    • Gründung eines Fairtrade-Schulteams bestehend aus Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen, Schülern, Eltern sowie weiteren Interessierten.
    • Erstellen eines Fairtrade-Kompasses an der Schule, die vom Rektor/der Rektorin unterzeichnet sein muss.
    • Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten an der Schule.
    • In mindestens zwei verschiedenen Klassenstufen/Jahrgängen muss in mindestens zwei unterschiedlichen Fächern Fairtrade im Unterricht behandelt werden.

Mindestens einmal im Schuljahr muss es eine Schulaktion zum Thema Fairtrade geben

Genaue Infos: https://www.fairtrade-schools.de/wie-mitmachen

„Schule ist Teil einer größeren sozialen Bewegung.
Statt um die eigenen Probleme zu kreisen, sollten wir den Blick auf die Nöte der Welt werfen.“

Noch sind zu viele Stühle im Projekt „Fairtrade-Schule“ unbesetzt…  – Wir suchen Dich / Sie!
Voraussetzungen: Interesse am Projekt mitzu­arbeit­en und Motivation, seinen Teil für eine bessere Schule und Welt einzubringen.
Es besteht großer Gestalt­ungsspielraum, sodass jede/r seine Schwerpunkte ein­bringen und gestalten kann.
Ein breit gefächertes Thema wartet auf Interpretation und Gestaltung.
Das Lehrer-Kollegium unterstützt das Projektteam dabei. Vielleicht finden sich Vertreter aller Klassenstufen, neue und erfahrene Eltern – das wäre doch toll!
Wir zählen auf Euch!
Also bitte nicht lange überlegen, sondern gleich zusagen! Die Projekt­mitarbeiter Bernd Leibfarth, Sebastian Stroh und Josef Schmidtner freuen sich, bald von Eltern und Schülern zu hören, damit es im neuen Jahr los gehen kann..! Rückmeldungen gerne persönlich oder per Mail an  viewaldi@waldorfschule-goeppingen.de.

 

Warum mitmachen und Fairtrade-Schule werden?

Es gibt viele Gründe, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen! Nehmt eure MitschülerInnen und LehrerInnen an die Hand und werdet aktiv!
Stimmen aus bereits aktiven Fairtrade-Schulen:
“Der faire Handel ist ein wichtiges Thema, das erst durch die Auszeichnung zur Fairtrade-School so richtig im Unterricht verankert wurde.” (Schülerin der Klasse 10)
“Die Auszeichnung zur Fairtrade-School ist eine Selbst­verpflichtung und bietet uns viele neue Möglichkeiten! Das Bewusstsein für Missstände in unserer Welt ist viel größer geworden, und wir wurden ermutigt durch Projekte, Aktionen und Workshops in kleinen Dingen etwas zu bewegen. So können wir Zeichen in der Bevölkerung setzen!” (Schüler eines Seminarkurses)

“Es ist wunderbar, dass es die Aktion „Fairtrade-Schools“ gibt, da sich somit der Fairtrade-Gedanke stark verbreitet und bereits Kinder und Jugendliche mit ihm in Kontakt kommen, die sonst in ihrem sozialen Umfeld nur wenig Möglichkeiten dazu hätten.” (Lehrer)“Die Kriterien der Fairtrade-School-Kampagne zeigen: Was in kleinen Projekten beginnt, kann zur integrierten Struktur der ganzen Schule werden.” (Lehrer)

Neue Beleuchtung in den Klassenzimmern u. Fachräumen

lichtErfreulicherweise gelang es uns, aufgrund einer Bewilligung von Zuwendungen durch das Bundes­ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor­sicherheit im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative in Zusammenarbeit mit dem Projektträger Jülich, die gesamte Beleuchtung der Klassenzimmer und der Fach­räume in unserer Schule zeitgemäß zu modernisieren.
Es wurden insgesamt 300 Lichtpunkte neu erstellt. Durch diese Leuchten in LED-Paneltechnik wurden überwiegend alte Systeme in Glühlampentechnik ersetzt. Erfreulicher “Nebeneffekt” neben der Einsparung von Energie und CO2, ist eine wesentlich bessere Ausleuchtung der Räume.
Sukzessive wurden alle Räume auf die neuen Lichtpunkte umgestellt. In einigen Räumen wurden nur die Lichtpunkte ersetzt, in anderen Räumen mussten die kompletten Lampen getauscht werden.
Der Stromverbrauch konnte in den modernisierten Räumen um knapp 90% reduziert werden, was einer Ein­sparung von 717 Tonnen CO2 über die Lebensdauer entspricht.
Das Projekt wurde mit 30% des Gesamtbetrags bezuschusst.

Rückblick: ­Politik live

Tag der freien Schulen am 23.11.15 mit der Landtags­abgeordneten Jutta Schiller /CDU in unserer 10.Klasse
Am Tag der freien Schulen hat unser Geschichtslehrer und Klassenbetreuer Herr Dr. Wangler die Politikerin und Landtagsabgeordnete Jutta Schiller von der CDU zu uns in die 10.Klasse eingeladen und so konnten wir einen tieferen Einblick in die Politik gewinnen.
Zuerst stellte sich Jutta Schiller vor und berichtete uns über ihre Arbeit und ihr Leben als Landtagsabgeordnete. So erfuhren wir, dass der Terminkalender eines Politikers oft überfüllt ist. Sie erzählte uns von ihren Tätigkeiten im Kreis Göppingen, die Unterbringung der Flüchtlinge in Flüchtlingsunterkünften, von ihren häufigen Schul­besuchen und dass sie sich um Menschen kümmert, die ihre Hilfe benötigen.
Dann beantwortete sie alle auftretenden Fragen und trat mit uns in eine offene Diskussion.Sie sprach auch unsere Zukunft an und wie wir sie beeinflussen würden und was wir von der Politik in diesem Falle erwarten.
Da auch wir bald bei den Wahlen mitentscheiden dürfen, richteten sich auch einige  Fragen danach.
Trotzdem blieb das Hauptthema unserer Diskussionen und Gespräche die Flüchtlingskrise.
Jutta Schiller ging offen auf alle Fragen ein und betrachtete die Lage aus verschiedenen Sichtweisen. Wir stellten fest, dass es weitaus mehr Probleme gibt, als wir vermutet haben. Vor allem die Fragen nach den Wohnung­en und den Unterkünften für Flüchtlinge veranlassten eine heftige Diskussion. Aber auch die Integration der Flüchtlinge sowie Asylanträge, die nicht angenommen wurden und die Menschen so zurückgeschickt werden müssen, beschäftigte uns.
Doch auf die Frage nach Lösungsansätzen in Bezug auf die Flüchtlinge und den sogenannten Islamischen Staat konnten wir keine konkrete Antwort bekommen. Nach der Meinung von Jutta Schiller wird der Mensch, der eine Lösung dafür findet, den Friedensnobelpreis bekommen.
Es war für unsere Klasse somit ein interessantes Erlebnis, Politik live zu erleben.
Judith Stroh und Rahel Ehrmann

Infos über den Freiwilligendienst

Das Leben hat viel zu bieten – Du auch!
Unter diesem Motto kamen zwei Botschafterinnen, Cäcilia Lugauer und Theresia Haitz, von den „Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ am 8.12.2015 zu uns in die 12. Klasse.
Die beiden Studentinnen informierten die Schülerinnen und Schüler über den Freiwilligendienst in Deutschland oder weltweit.
Die „Freunde der Erziehungs­kunst“ sind die zweitgrößte Trägerorganisation in Deutschland, die Freiwilligendienste organisiert.
Cäcilia studiert in Ulm Wirtschaftsmathematik, sie war selbst Waldorfschülerin und arbeitete als Freiwillige in einem Straßenkinderprojekt in Johannesburg, Südafrika.
Theresia studiert Sozialwissenschaften in Stuttgart und arbeitete als Freiwillige in Kolumbien.
Nach einer Vorstellungsrunde durften die SchülerInnen Dreiergruppen bilden und sich über folgende Fragen austauschen:
Gibt es jemanden, den Du bewunderst dafür, was er/was sie schon erlebt oder erreicht hat? Was zeichnet diese Person aus und wie hat diese Person das erreicht?
Anschließend bestand die Möglichkeit, im Plenum darüber zu sprechen. Dann sollte jeder für sich folgende Fragen schriftlich beantworten:
Hattest Du schon mal das Gefühl, bei einer Tätigkeit / einem Erlebnis genau in deinem Element zu sein?
Wie war das? Was suchst Du auf Deinem Weg durchs Leben? Was fehlt Dir?
Das Geschriebene kam dann in einen Briefumschlag, der verschlossen wurde und den SchülerInnen mit dem Zeugnis am Ende dieses Schuljahres wieder zurück­gegeben wird.
Anschließend erzählte Cäcilia ausführlicher über ihre Arbeit in dem Straßenkinderprojekt „Kids Haven“ in Johannesburg. Sie erzählte von einem kleinen verstoßenen Mädchen, welches sie betreut hatte. Sie widmete diesem Mädchen sehr viel Zeit und konnte dann feststellen, dass ihre Arbeit dem Mädchen sehr geholfen hatte. Es war eine zu Herzen gehende Geschichte, die aber zeigte, dass es wichtig ist, Freiwillige zu haben, die für ein Jahr in einer sozialen Einrichtung mitarbeiten und sich für einen anderen Menschen Zeit nehmen. Auch wenn die Freiwilligen nur ein Jahr in der Einrichtung sind, so können sie doch eine Beziehung aufbauen und etwas bewirken.
Zum Schluss informierten die beiden Botschafterinnen die SchülerInnen über die Einsatzmöglichkeiten beim Freiwilligendienst über die „Freunde der Erziehungskunst“: Heilpädagogische und sozialtherapeutische Einrichtungen, Waldorfschulen, Waldorfkindergärten und Horte, Jugendhilfeeinrichtungen und sonderpädagogische Einrichtungen, Altenpflege und biologisch-dynamische Landwirtschaft. Am Beginn und am Ende des Jahres finden ein Vorbereitungs- und ein Nachbereitungstreffen statt und während des Jahres auch Fortbildungen, wenn der Standort Deutschland ist.
Es war ein informativer Nachmittag, an dem die Schüler­Innen Neues über die Möglichkeiten eines Freiwilligen­dienstes erfahren konnten. Dafür gilt unser Dank den beiden Botschafterinnen. In den vergangenen Jahren absolvierten immer wieder Schüler unserer Schule über die „Freunden der Erziehungskunst“ einen entwicklungs­politischen Freiwilligendienst bei „Weltwärts“. „Weltwärts“ ist ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Jahr 2008 ins Leben gerufener und aus öffentlichen Mitteln geförderter Freiwilligendienst für junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren in sogenannten Entwicklungs- und Transformationsländern.
Birgit Kohn und Dr. Dirk Lederbogen, Klassenbetreuer der Klasse 12

Weiterführende Links zum Artikel:
https://www.freunde-waldorf.de
http://www.kidshaven.org.za
http://www.weltwaerts.de

Rückblick: Laternenlauf der 1.Klasse

laternenlauf
Am St. Martins-Tag veranstaltete die 1. Klasse einen Laternenlauf.
Dazu lud die Klassenlehrerin Frau Loch alle Kinder und Eltern zuerst in das Klassenzimmer ein. Dort durften die jungen Schüler stolz und voller Freude das bereits Erlernte den Eltern präsentieren.
Anschließend erzählte Frau Loch noch die Geschichte von dem kleinen Zwergenmädchen Annouk, das immer sehr viel Angst in der Neumondnacht hat, da es dann so schrecklich dunkel ist. Eines Tages, als wieder Neumond war, hörte das Zwergenmädchen jedoch Gesang und Stimmen und als es aus dem kleinen Zwergenfenster blickte, sah es viele, viele Lichtlein durch den Wald laufen. Von nun an hatte sie keine Angst mehr vor der Dunkelheit, da sie sich immer wieder an den schönen Gesang und die vielen Lichter erinnerte.
Nach dieser schönen Geschichte machte sich die ganze Schar auf, um nun ihr Licht im Wald leuchten zu lassen. Gemeinsam wurden viele Laternenlieder gesungen und auch ein Laternentunnel fand zur Freude der Erstklässler statt.
Als alle wieder am Schulhof angekommen waren gab es für die Kindergartenkinder, die ebenfalls ein Laternenfest hatten, und die Erstklässler eine große Überraschung – St. Martin erwartete die Kinder bereits auf seinem Pferd. Untermalt von 2 Violisten sangen alle gemeinsam das St. Martinslied und St. Martin und der Bettler spielten die Sage beeindruckend nach. Selbstverständlich wurden anschließend die Martinshörnchen untereinander geteilt und die Erzieherinnen und Lehrer schenkten Kinderpunsch aus.
Zum Abschluss sangen alle noch „Der Mond ist aufgegangen“ und damit endete dann auch das schöne Laternenfest in dieser besonderen Neumondnacht.
Sicherlich haben einige Kinder, als sie abends im Bett lagen, an das kleine Zwergenmädchen gedacht und mit den schönen Erlebnissen und Eindrücken keine Angst mehr vor der Dunkelheit gehabt!
Silvia Knospe, 11.11.2015, Mutter und erweitertes Vorstandsmitglied